Dienstag, 28. Juli 2015

What happend

Vor knapp weniger als 2 Wochen habe ich eine wohl unerwartete, kurze Blogpause eingelegt. Es hatte sich bei mir ein kleiner GAU ereignet, welchen ich dann erst realisiert habe. Nun muss man wissen, dass meine Familie... naja... aus Alkoholikern, Geisteskranken, Faulen Leuten und eine handvoll funktionierenden Menschen besteht. Leider ist das keine Übertreibung, sondern fakt. Ich hoffe, ihr versteht, dass ich kaum ins Detail gehen kann; ihr müsst mir einfach nur glauben: Nach und nach bröckelt ein und das andere Familienmitglied ab, aber irgendwie blieb das Gefühl "das ist Familie, das geht nicht" und habe versucht wenigstens den übrigen Kern zusammenzuhalten, bereits einredend, dass meine Familie nicht mehr existiert.

Dann haben wir eine Wohnung ausgeräumt. Noch bevor ich überhaupt da war, habe ich eine Stimme rufen hören. Sehr laut. Und dann nochmal. Als ich da war, habe ich gefragt was los war: "Ich habe sie gefragt, was sie nach dem Sommer macht. Da sie nichts gemacht hat, breche ich soweit den Kontakt ab." Ich war kurz davor jemanden zu würgen. Ja. Die Person hat wirklich nichts gemacht. Auf einem Stück Papier kann man diese harte Maßnahme durchaus verstehen.

Seit dem aber hat es in mir gearbeitet. Stückchen für Stückchen habe ich eins realisiert: So etwas wie Familie existiert nicht mehr. So habe ich mir verkrochen. In mir selbst. Bin nicht mehr zum Sport, war absolut lustlos auf der Arbeit und habe gefressen ohne Ende. Gigantische Mengen - in Fakt: So viele Mengen, dass ich Pleite ging. Dies gab mir den Rest.

Eine Woche lang stand ich neben mir. Ich schlief auf der Arbeit einfach ein. Wusste zeitweise nicht mehr, als ich in den letzten Stunden gemacht habe. Als ich mich zum Schwimmen gezwungen (lassen habe) bin ich einfach nur geschwommen. Ich weiß nicht genau wie viele Meter, denn ich hatte auch da einen Blackout und bin ohne Rücksicht auf Verluste einfach geschwommen.

Nach bester Definition nach heißt dieser Zustand: Beschissen

Mittwoch, 15. Juli 2015

Kurze Pause

Mir geht es gerade absolut beschissen Mit dem Kopf in und an der Wand. Hier ist erstmal Pause, bis Ruhe im Sturm ist.

Montag, 6. Juli 2015

Lieber im T-Shirt im Schnee, als in der Badehose auf der Liege

Dieses Wetter macht mich fertig. Es ist echt grausam. Im Winter bin ich einer der letzten Menschen, die eine Jacke tragen. Meist trage ich eine, damit den anderen nicht kalt wird. Während es anderen Arschkalt ist, finde ich die leichte Brise erfrischend.

Während sich andere in der Sonne suhlen, möchte ich mich in einen Eisschrank legen. Während andere einen Spaziergang in der Sonne machen, kriege ich einen Hitzeschlag. Während andere kein Problem mit dem Wetter sehen, pocht mein Herz wie bescheuert. Während andere ihren Wasserhaushalt bei Hitze mit drei Liter Wasser kontrolliert haben, müssen es bei mir mindestens fünf Liter sein.

Ich bin ganz ehrlich: Die Kältemempfindlichkeit ist absolut geil. So kann ich auch im Herbst/Winter bei offenem Fenster schlafen und habe morgens die reinste, kühlste Luft geatmet. Ich muss nicht überlegen, welche Jacke ich anziehe, sondern eher "ob". Während andere ihr Auto nicht freikratzen können und einen Handschuh brauchen, fahre ich los, wenn sie wieder ankommen.

Im Sommer dagegen, bei so heißen Tagen wie gestern noch mal besonders, ist jede Bewegung anstregend. Mein Körper produziert dauernd eine hohe Körpertemperatur, während der Schweiß das auszugleichen versucht. Diese ständige Hitze macht mich fertig. Eine sportliche Leistung ist nicht möglich und ich muss ab und zu Zucker nachschieben, damit ich nicht zusammenkrache. Letzten Freitag zum Beispiel habe ich das Kraftsportprogramm abbrechen müssen, obwohl ich ordentlich Cola nachgeschüttet habe.

Ich dachte ja, dass dies an mir und meiner Einstellung liegt. Nicht genug Cardio, zu wenig Bewegung oder sowas. Nach einer kurzen Recherche konnte ich aber herausfinden: Es scheint am massigen Körper zu liegen. Bei dem 1,5 fachen Körpergewicht eines normalen Menschen scheint da auch mehr zu arbeiten.

An sich könnte ich es ja vertreten, wenn ich Hitze an sich nicht so gut vertragen könnte wie Kälte. Aber wenn es mich flachlegt, meine Lungen und Herz "angreift", dann sollte ich da echt was machen. Das ist echt nicht witzig.