Freitag, 21. November 2014

Warum Warrior Diät, LowCarb und Co immer funktionieren!

Es ist Zeit für was ernstes! Auf der Wegfindung zu mir selbst, habe ich nach Abnehmmöglichkeiten gesucht und verschiedene Aspekte verschiedener Abnehmmethoden angeguckt. Ich vermute einfach mal dreist, dass alle Abnehmmethoden genau so funktionieren. Inklusive derer, die auf seltenen Früchten basieren, die im Urwald wachsen :D

Meine beiden Beispiele hier sind die LowCarb und die Warriordiät. Ich beschreibe sie so, wie sie von vielen durchgeführt wird, wie ich aus verschiedenen Blogs (der letzten Monate) entnehmen konnte. Ich beginne mit der gerade in Mode stehenden LowCarb-Diät und folgender Grundannahme:

Unser Proband ist männlich und 25 Jahre alt. Sein Kalorienbedarf liegt bei 3000 kcal. Denn er ist Bauarbeiter, oder macht Sport oder... Im Prinzip ja auch egal.

Sein normaler Tagesablauf beinhaltet Brötchen, Nutella, Currywurst, Pommes und ein deftiges Abendbrot. Dazu noch ein Mittagssnack und eine kleine Cola (denn er weiß ja: Cola macht dick) Alles in allem 3500 kcal. Unser Proband nimmt also rasant zu.

Nun probiert er LowCarb aus und streicht alles, was mit Kohlenydraten zu tun hat aus seinem Speiseplan: Nutellabrötchen, Pommes, Cola und ersetzt es durch Fleisch. Die Currywurst wird ohne Soße bestellt, aber dafür eine Wurst mehr. Statt 1000kcal Nutella am Morgen speisst er nur noch 500kcal Salat. Mittags ersetzt die zweite Wurst die Soße. Die Pommes werden ganz weggelassen - eine Ersparnis von 350kcal. Beim Abendbrot werden die Brötchen gestrichen und durch deftigen Salat ersetzt. Getrunken wird nur noch Wasser.

Summa Summarium: Ein Defizit von -350kcal pro Tag! Das hat weniger damit zu tun Kohlenhydrate zu streichen, sondern mehr damit weniger zu essen.

Und das kann ich bestätigen: An manchen Tagen muss ich recht viel essen, damit ich auf meinen Grundumsatz komme, wenn ich Süßigkeiten komplett streiche :D

Das gleiche gilt auch bei der WarriorDiät, nur krasser. Da wird ja bewusst gehungert. (Um es klinischer wirken zu lassen: "fasten") Auf gut Deutsch: Morgen und Mittags gibt es so gut wie nichts. Die ganz harten Essen nichts, die weniger harten essen 300kcal in Form von Nüssen. Dafür muss man ganz viel Pipi.

Jetzt nehmen wir an der Krieger möchte seine Kcal nicht durch Schokolade reinkriegen (weil das sehr einfach ist), sondern durch Gemüse und Fleisch: Habt ihr schon mal versucht 2700 bis 3000 kcal innerhalb von 4 Stunden zu essen? Das sind gigantische Mengen... Normale Menschen (und in dem Falle schließe ich mich mal ein) kriegen da das kotzen und essen dann weniger. In der Regel ist man bei 2300kcal extrem vollgestopft.

Macht also ein Defizit von 400- 700kcal pro Tag! Natürlich nimmt man dann ab. Das hat nichts damit zu tun einen genauen Plan zu verfolgen, sondern mit dem Defizit!

Mittwoch, 19. November 2014

"10 Weeks Body Change" - Ein Artikel und meine Meinung ist eher so "bäh"

Für meine drei letzten Leser da draussen (;)) kommt diesmal ein Artikel, der nicht beinhaltet "ich lebe und werde immer fetter", sondern ein Artikel über Business. Ernährungsbusiness.

Ich persönlich finde es okay bestimmte Ernährungsprogramme zu verkaufen und bestimmte Hilfsmittel entsprechend, sei es Online oder Offline, zu Verfügung zu stellen - auch wenn das Konzept nicht neu ist. Bei dem "10 weeks body change" Programm mit Detleff D! Soost zum Beispiel wird eine Variante von SlowCarb bzw LowCarb angepriesen. Das finde ich okay. Nicht jeder hat die Zeit oder Lust sich entsprechende Sachen rauszusuchen oder möchte einfach mal was neues probieren - da bietet das Programm, was viele andere andere Programme auch tun, einen guten Vorteil: Die wichtigsten Informationen einfach dargestellt.

Ich finde Detlef D! Soost auch nicht gerade unsympathisch und Respekt davor, was er geschafft hat. Gewichtstechnisch, als auch Tanztechnisch.  Ich habe auch gedacht, er hätte, wie er es oft in Interviews erzählt hat, sich hingesetzt und mit Experten ein Programm entwickelt um dann "10 weeks body change" auf den Markt zu bringen;- nicht unbedingt aus Großzügigkeit, aber doch mit großem Eigenanteil und Selbsteinbringung.

Dann fiel mir heute folgender Artikel vor die Füsse:
http://www.gruenderszene.de/allgemein/fredrik-harkort-10-weeks-bodychange-startup-helden

Das lässt mich das ganze "10 weeks body change" doch ganz anders betrachten. Das Abnehm-Ding ist nicht, wie ich ja dachte, eine persönliche Angelegenheit von dem Soost, sondern von einer Agentur, die den Soost "nur" als Werbeträger nimmt - inklusive Revenue-Share-Deal (neu Deutsch für: Erfolgsbeteiligung) Klar, geht dann ein Soost erstmal in Talkshows und gibt den Messias - er kriegt ja Geld dafür, dass "sein" Produkt funktioniert.

Ich finde es wirklich Schade, dass diese persönliche Bindung ("D! wird dein Trainer") damit kaputt gemacht wird, wenn der Geldgedanke so im stark vertreten ist....

Dienstag, 18. November 2014

Öh...

Was passiert, wenn ein Abnehmblog sehr lange nichts schreibt? Richtig, dann läuft was nicht richtig. In meinem Fall etwa +20kg (okay... 16kg) nicht richtig. Das eigentlich erstaunliche: Man sieht es nicht wirklich, es merke es nicht wirklich.

Okay. Beim Sport schon. Meine Ausdauer ist.... naja... tatsächlich kann ich mich nicht erinnern auf diesem niedrigen Niveau jemals gewesen zu sein. Das ist sehr frustrierend. Sehr nervig. Naja.

Der Trainer bei McFit wollte mich motivieren wieeder durchzustarten (ihr wisst schon: "Und was machst du? Durchstarten!") und ich so: Keine Ahnung. Echt nicht.

Muss allerdings sein. Denn 160(!)kg sind irgendwie nicht witzig.

Montag, 10. November 2014

Hi, ich esse wegen Emotionen

Liebe Leser,
ich habe sehr lange nichts mehr geschrieben. Das hat einen Grund. Ich musste mir nämlich etwas eingestehen. Etwas, was ich beiseite geschoben habe, etwas was ich nicht wirklich wahr haben wollte.
Ich behaupte jeder braucht ein Ventil um den Druck abzubauen. In meiner Kindheit habe ich gelernt meine Wut und die aufgestaute Energie, wegen Mobbing, herunterzuschlucken und nicht meine gesamte Wut gegen diese Vollidioten auszulassen. Um ehrlich zu sein: Vermutlich hat mich das daran gehindert irgendwelche Knochen zu brechen. Ich dachte ich hätte diese Seite an mir besiegt. Ich dachte ich hätte meinen Hulk/meinen Mr Hyde in die hinterste Ecke gepackt, am Boden fest gekettet, für den Fall das ich ihn mal brauche.

Das habe ich aber nicht. Ich habe ihn betäubt. Ich habe ihn mit Essen vollgestopft, dass er Ohnmächtig am Boden liegt. Das er sich nicht bewegen kann, weil er zu fett geworden ist. Nun ist er doch, über die Jahre, ein wenig friedlicher geworden. Ein wenig. Er weiß, dass er genug fressen bekommt, ich weiß, dann ist Ruhe. Das funktioniert so lange, bis sich die Lage ändert.

Täglichen Druck, weil die Arbeit nicht klappt, wie es soll. Dazu noch einen Bruder, der nicht weiß was gut für ihn ist. Dazu noch kein Auto. Manchmal sind es zu viele Kleinigkeiten. Und dann ist er wieder da. Mein Hulk. Doch ich weiß, er wird mich überwinden. Ich weiß, dass es nicht gut ist. Ich weiß aber auch wie ich ihn besänftigen kann und ich damit ruhiger werde: Richtig viel essen.

Meine Theorie ist, dass jeder Mensch ein Ventil braucht, um einen "Hulk", seinen Druck los zu werden. Einige Rauchen, andere lesen Bücher, andere Trinken, einige nehmen andere Drogen, andere bauen Lego und wieder andere... naja.... die Essen.