Donnerstag, 31. Oktober 2013

Ich antworte mal als Post :)

Die gute Steffi hat mir gestern ein Kommentar hinterlassen und dabei soooo viele Fragen gestellt, dass meine Antwort wieder mal ein eigener Beitrag wäre. Also mache ich doch einen Beitrag draus :)

Thema Wiegetag: Da ich gerne dazu neige Zwischendurch mein Ziel zu verlieren und eher früh einlenken möchte, habe ich mir angewöhnt bei jedem Fitnesscenterbesuch (sprich: dreimal die Woche) dort auf die Waage zu steigen. Dann kann ich sehen in wie weit meine Ernährungsweise gut oder schlecht war und/oder welche Lebensmittel besser sind und welche schlecht.
Weil dazu passend: Ja. Ich vermesse mich auch. Dies geschieht allerdings nur einmal im Monat, dem so genannten Meilenstein-Tag. Dieser Wert wird auch in die Meilensteintabelle eingetragen. Klingt erstmal total komisch, hat aber folgenden Hintergrund: 1) Dauert das Ausmessen doch Recht lange. Ich muss ja Bauch, Brust und Hals ganz genau vermessen. 2) Anfangs habe ich mich tatsächlich nur einmal im Monat gemessen, was "natürlich" kleine Verfehlungen und Schwankungen ausmerzt; aber die großen Fehler nicht... Stellt euch mal vor ich würde jetzt noch Schokolade ohne Ende in mich reinfressen, weil erst Morgen der Wiegetag ist.

Thema Sport: Ich mache vor allem Kraftsport. Cardio auf Indoor-Geräten finde ich, gelinde gesagt, stinklangweilig. Bei Kraftsport hat es den "Nachteil", das man ab einem bestimmten Moment einfach nicht mehr so viel schwitzt. Dafür gibt es verdammt unangenehme Ziehungen in den entsprechenden Muskeln. Macht man eine neue Übung oder macht sie richtig (Wobei ich die Übung vorher auch richtig gemacht habe, nur war der Bewegungsradius massiv kleiner), kann das anstregend werden. Noch ein paar Sitzungen und alles geht wieder gut.

Thema App: "Natürlich" benutze ich eine App. Ich bin viel zu faul um alles aufzuschreiben, auch wenn es bestimmt einen größeren Lerneffekt hätte. Eine Zeit lang habe ich Calorific benutzt, was die Sache massiv erleichtert hat. Jetzt ist diese leider komplett in der zu überdimensionierten "Noom"-App aufgegangen, die zwar eine schöne Idee ist, aber zu viel Speicher meines Handys frisst.
Ich benutze das "fddb Scanner Pro", die auf die API (Schnittstelle) von fddb.info zugreift, der meiner Meinung nach größten Lebensmitteldatenbank. Damit habe ich quasi die Funktionen von fddb.info auf meinem Smartphone. Das ist super!

Thema ausmessen: Siehe Wiegetag :) Jeden Meilensteintag wird gemessen. Seit letzten Oktober sind es etwa 10 cm weniger Umfang am Bauch, obwohl das Gewicht recht gleich geblieben ist.

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Tag 21

Der heutige Tag war... klassisch. Den ganzen Tag arbeiten und Abends in Fitnessstudio. So weit so klassisch. Ausserdem habe ich gemerkt, wenn man Übungen richtig (im Sinne von: Voller Bewegungsradius) macht, ist es doch verdammt anstregend :)
Aber: Ich stand mal wieder auf der Waage: Huch... wo kommt den diese hohe Zahl wieder her? Mhm... Ich glaube da muss ich mal was effektiveres einsetzen. Ich würde glatt sagen: Das Essen passt doch nicht so, wie ich es mir wünscht. Es ist zwar keine Schokolade da, und meine sportliche Leistung kommt deutlich zurück, aber das Gewicht bleibt eher da, wo es nicht hingehört.

Ich denke ich werde mir mal ganz ordentlich den Kcal-Verbrauch ausrechnen mit mitzählen. Bin gespannt was da raus kommt.

Dienstag, 29. Oktober 2013

Argumente für und gegen Fitnessstudios

Im Moment lese ich ganz viel in den Blogs und Kommentaren von anderen, ob es nicht eine Möglichkeit wäre sich bei einem Fitnessstudio anzumelden um sportlich zu sein. Ich selbst gehe regelmäßig hin und finde die Möglichkeit gut, dennoch halte ich diese Möglichkeit nicht für jeden für "die" Lösung. Daher hier mal meine subjektive Meinung zu den zwei wichtigsten Punkten.

Fitnessstudios kosten Geld
An dieser Stelle ist nicht die Frage ob "zu viel Geld" oder nicht. Entscheidend ist der Faktor, dass diese Geld kosten und die Angst besteht einfach das Geld rauszuschmeißen, wenn man nicht hingeht;- es halt daher gleich von Anfang an sein lässt.
Doch betrachten wir es doch mal anders herum: Kann eben dieser Punkt nicht ein Anreiz sein? Wenn man schon Geld dafür ausgibt, dann möchte man doch was davon haben... oder nicht? Das wäre dann ja so wie einen Urlaub buchen und dann nicht hinfahren.
Ich behaupte: Wenn man etwas wirklich will hat man die 20 bis 40 Euro übrig. Wenn man dann auch noch regelmäßig hingeht, kostet ein Besuch "nur" noch 1,60 € bist 3,20€ - für so wenig kann ich nicht mal ins Schwimmbad oder mir eine Zeitschrift mit sinnlosen Diätvorschlägen kaufen.

Keine Zeit
Keine Zeit ist ein Klassiker. Die Gegenfrage ist auch hier: Wie wichtig ist dir der Sport? Wenn der Sport "gut" werden soll, dann kann er nicht einfach irgendwo zwischen gequetscht werden. Ich nehme an du liegst nicht den ganzen Tag auf dem Sofa herum und langweilst dich zu Tode? Sollte das doch der Fall sein, hast du diese Ausrede nicht.
Im Normalfall musst du Abwegen was dir wichtiger ist: Die tägliche Soap, ein Gespräch mit Freunden und so weiter. Irgendwas davon wird wegfallen für Sport. Dabei ist es egal ob es ein Fitnessstudio ist oder nicht.

Gibt es noch irgendwelche Klassischen Argumente, welche ich Beleuchten soll?

Montag, 28. Oktober 2013

Welt: Doof.

Es war Wochenende. Ein durchaus langes Wochenende. Am Freitag musste ich ziemlich lange arbeiten und kam erst gegen 21 Uhr ins Fitnessstudio und versuchte dann dort sowas wie Sport zu machen. Irgendwie wollte das dann nicht so wie ich.
Das selbe auch gestern. Nach einem langem Wochenende mit viel Alkohol und Diskussionen versuchte ich mich am Sport. Irgendwie wollt das nicht so wie ich. Der Oberkörper funktionierte ganz gut, aber ich merke schon das mir ein bisschen Biss fehlt im Moment. Die Beine musste ich ganz aussetzen, da ich 1) noch eine leicht einzündete Achillessehne habe und b) das Wochenende mir ein Krampf im Bein verursachte.

Das erstere liegt an "zu viel Gewicht und zu viel Belastung", zweiteres an dem Effekt, den Alkohol auf den Körper hat: Es entzieht Wasser und damit Nährstoffe, wie Magnesium und damit ebnet es den Weg für Krämpfe. Bei normalen Menschen dauert das, aber da ich scheinbar dauerhaft zu wenig habe, bin ich da deutlicher anfällig für.

Und ja: Ihr habt es richtig gelesen: Ich habe gegen meinen eigenen Masterplan verstoßen. Ich bin doof, aber es hat Spass gemacht und blieb alles in Grenzen, aber dennoch: Verstoß. Gucken wir uns den Umfang des Verstoßes mal an.

1. Keine Schokolade
Dies Regel wurde eingehalten - wirklich! Das einzige was man vielleicht hätte da rein zählen können wäre Kuchen. Aber irgendwann war ich satt und Abends gab es ja ordentlich Sachen.

2. Dreimal die Woche Sport
Es wäre eh ein Wunder diese Regel innerhalb von 3 Tagen zu brechen. Trotz vieler Arbeit und leichten Verspannungen: Ich war zu mindest da. Nicht unbedingt motiviert oder lange, aber ich war da. Das sage ich in letzter Zeit öfter. Ich sollte da mal gegensteuern.

3. Trinken nicht vernachlässigen
Technisch gesehen habe ich das nicht. Genug getrunken habe ich. Aber halte Barcadi-Cola oder Wodka-O oder Wodka. An dieser Stelle: Leider verstoßen.

4. Keine Zwischenmahlzeiten
Was soll ich sagen? Auch diese Regel wurde eingehalten. Nach füllen des Magens mit Essen, habe ich den ganzen anderen Kram liegen gelassen. So muss das.

5. Proteine
Da ich nicht 100% Einfluss auf das Buffet hatte, habe ich mich auf das Fleisch gestürzt; was richtig, richtig gut war. Ach ja: Ich habe auch irgendwas gegessen, was wie Reis aussah; aber keins ist... Graupel? Jedenfalls war das gar nicht mal sooo lecker. Aber ich habe es probiert.

Das war es auch schon. Eigentlich nur 1/5 verstoßen... irgendwie ist es auch weniger ärgerlich, als es sein sollte.

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Halbzeit!!!111elf

Mensch da guckt man doch mal nicht hin und *schwupps* bricht der 15 Tag an. Da ich in einem der vergangen Tage mal gesagt habe, ich will 30 Tage keine Schokolade essen haben wir jetzt quasi Halbzeit. Wie vergingen die letzten 2 Wochen?

Erstmal fängt es damit an, dass ich jetzt erst realisiere, dass es bereits zwei Wochen sind. Klar, anfangs war es besonders schwer zu verzichten; bis ich die Vorteile erkannte. Ich dachte meine sportliche Leistung wird zurückkommen, mir wird es super gehen und das Gewicht wird rasend fallen - beides davon ist nicht gerade perfekt eingetreten.

Die sportliche Leistung ist besser geworden: Ja. Ich erhalte auch diese innere "Unruhe" zurück, die mich raus gehen lässt. Am Dienstag zum Beispiel wollte ich mal wieder joggen. Ich glaube ganz fest daran: Wenn ich nicht noch den Muskelkater in den Schienbeinen und Waden gehabt hätte, hätte ich auch länger durchgehalten. So wurde es nur ein Spaziergang. Wirklich auf die Uhr geguckt, wie ich es oft in anderen Blogs lese, habe ich dabei nicht. Ich war einfach nur draussen und versuchte mein Bedürfnis zu befriedigen, welches jäh von der Dunkelheit abgebrochen wurde.

Aus irgendeinem Grund scheine ich mit meinem Essverhalten nahe dem körperlichen Ende für Krafttraining zu sein, um noch ordentlich Energie in die Übungen zu legen. Entweder esse ich das falsche oder schlicht zu wenig. (Was die folgenden Symptone erklären könnte)

Körperlich geht es mir eher besser. Auch wenn ich gerade noch Probleme damit habe, dass ich sehr müde bin. Ich hoffe es liegt daran, dass der Körper sich noch an den eher weniger Zucker gewöhnen muss. Ansonsten hatte ich die üblichen Kopfschmerzen, die laut Internet öfter auftreten... Irgendwie ist das alles doof. Dazu musste ich mich gerade Anfangs gegen das "automatische" mitnehmen von Schokolade gewöhnen und erwischte mich dabei wie ich einige Tafeln fast in meine Tasche warf. Dämlich.

Das Gewicht. Ja. Es ist weniger geworden. Ich hoffe es liegt nicht nur an den üblichen Schwankungen, die der Körper so hat. Im Maßband oder den Klamotten merke ich nämlich nicht so viel davon. Der Rest wird sich zeigen.

Das "Keine Schokoladen"-Ding finde ich jedenfalls noch irgendwie gut und ich glaube daran, dass ich die hier beschriebenen Einschränkungen lösen kann ohne mich wieder mit Schokolade vollzustopfen.

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Essen aus purer Langeweile

Tag 14: Dies ist das Logbuch des Raumschiffes "Läuft-doch-eigentlich-ganz-gut", der Lust nach Schokolade schwindet. Der Körper versucht nun mir andere Dinge schmackhaft zu machen, welche früher in Schokolade erhalten waren.

Das streichen von Schokolade hat einen Vorteil: Mein Körper funktioniert besser. Auf ziemlich allen Wegen. Manchmal, wie heute, habe ich einen richtig bösen Durchhänger. Ich bin müde und habe kalten Schweiß. Laut einigen Quellen im Internet ist das AIDS.
Tja, liebes  Internet: Ich tippe eher auf einen Mangel von irgendwas... sagen wir: Magnesium? Das kann durchaus sein, da es in meiner (biologischen) Verwandschaft gute Verbreitung findet. Man darf ja nicht verdenken: Bei Schokolade ist Milch drin und diese ist ein guter Träger für Magnesium und Calzium. Ich sollte also mal Milch (oder so) auf meinen Speiseplan setzen.... oder Gemüse essen.

Zweiter Tag dieser Woche. Zweiter Arbeitstag. Und ich langweile mich. Wie kann das sein? Ich habe keine Ahnung. Es gibt nun mal Zeiten, da ist Leerlauf und nichts zu tun mit der Kombination: BitFreak allein zu Haus  Büro. Was passiert dann? Richtig, man fängt an Bücher durchzublättern und zu lesen. Und dann kommt so der Gedanke: Hej! Ess doch mal was! Dann liegt auch noch zufällig BiFi da rum und *schwupps* ist es aufgefuttert. Wirklich satt oder befriedigt ist man dann ja nicht, da man ja nicht wirklich hungrig war.

Eigentlich wollte ich das gar nicht Essen, aber naja... es lag da halt mal so rum und mein Hirn war der Meinung mich ganz doll abstrafen zu müssen, wenn ich das nicht esse;- ich finde es scheiße. Das verzichtet man schon auf die großen Süchtigmacher und stolpert dann über seine eigenen Füße! Grrrr.....

Dienstag, 22. Oktober 2013

Heute ist Tag 13 ohne Schokolade: Ausdauer

Ein neuer Tag, ein neuer Post, eine neu Erinnerung was denn das Ziel ist. Vom Gefühl her bewegt sich nämlich nichts. Kein cm ist klein geworden und die Waage... naja... Nur im Fitnessstudio hält sie mich aus und schmeißt mir kein "Error" entgegen, weil das Gewicht nicht stimmen kann.

Ich hoffe einfach das ich mich vermesse und die Waage demnächst mal was niedrigeres anzeigt. Ich war lange nicht mehr drauf (letzten Freitag) und kann daher nicht sagen in welche Richtung sich irgendwas bewegt. Wenn ich Pech habe, muss sich der Körper daran gewöhnen wieder einigermaßen gutes Zeug zu bekommen.

Das wäre blött!  Es kann ja nie schnell genug gehen...

Jetzt noch spüre ich die Auswirkungen von Sonntag: Ein bisschen zwinkt es in den Knien, aber ganz doll zieht es in den Waden. Stehen ist für mich gerade eine kleine Qual. Ich vermag fast zu sagen: Morgen werden diese Dinger noch in die Unbenutzbarkeit gehen und somit mich im Training leicht einschränken. Der Schulterbereich hat noch Verspannungen, aber die sollten morgen abgeklungen sein. Mehr noch als der Muskelkater ärgert mich eine Tatsache:

Meine Ausdauer. Ich musste 6 Liter Wasser trinken (was etwa 1 Liter pro Stunde bedeutet) um durchzuhalten und selbst dann gab es Strecken wo ich gekeucht habe, vor allem Bergauf. Gerade am Anfang, so die erste Stunde Wandern, merkte ich ganz schön meine Pumpe. Es ist zwar eine Verbesserung da, gegenüber dem Zuckermist, aber es ärgert trotzdem, wenn es nicht so geht, wie man gerne will. Vielleicht bin ich aber auch schon so trainiert, dass ich eine Stunde brauche um warm zu werden - denn dann ging es *schön red*

Die Waden habe ich bisher eher nicht beachtet beim Training und wollte sie irgendwann mal einbauen. Irgendwann mal. Vielleicht. Eventuell. Ich meine: Die werden doch bei der Beinpresse mittrainiert, quasi... Naja. Ich finde das Wadenziehen gehört zu den unangenehmsten Gefühlen während des Trainings. Das fühlt sich ein wie ein Muskelkater in den Waden - aber während des Trainings.

Also kommt mal die Wade auf den Trainingsplan.

Als nächstes kommt das Herz auf den Trainingsplan. Herz? Kann man das denn Training? Jupp. Nennt sich Cardio und ist eigentlich nichts anderes als Ausdauertraining. Und ich hasse es. Ich mag es mit einem gemütlichem Tempo und die Gegend zu laufen und dabei 10 Kg Gewicht auf meinem Rücken zu tragen; aber 20 Minuten auf einem Crosstrainer und ich breche wegen Langeweile ab.  Ja, man könnte natürlich jetzt auch schneller fahren;- aber ich muss dann immer übertreiben, damit ich mich nicht alzu sehr langweile. Gehe ich auf ein "normales" Liegefahrrad (was es bei McFit Unmengen gibt und als Aufwärmübung gezeigt wird) brauche ich schon mal an die 200 Watt, damit ich überhaupt einen Widerstand spüre. Ja. Man könnte auch Crosstrainer machen... aber irgendwie sprechen die Teile mich nicht an (und es geht mir furchtbar auf die Schultern)

Irgendwelche Tipps mich fürs Cardio zu motivieren? Irgendwas ausser Musik? Irgendwas, dass mich auch bei hoher Belastung durchhalten lässt?

Montag, 21. Oktober 2013

Wandern. Im Harz.

Gestern war ich tatsächlich für einen Tag in Bad Harzburg. Keine Ahnung ob ich da schon mal war oder wer weiß wann das letzte mal. Fakt ist: Dieses mal ohne irgendwelche Eltern :D Und was macht ein jugendlicher, junger Mann in einer fremden Stadt in den Bergen? Richtig: Er geht Geocaching.

Von der Strecke her war es durchaus eine Wanderstrecke. Nicht unbedingt die schönste, zu mindest zum Schluss, aber doch Recht lang. Und Berging. Um Genau zu seihen haben wir 1300 Höhenmeter zurückgelegt, wobei 385 Meter die höchste Stelle war. Wie man sich vorstellen kann, geht sowas ganz schön auf die Beine.

Zusätzlich musste ich mir ja genug zu trinken mitnehmen: Es waren 6 Liter Wasser. 6 Liter. Am Abend waren alle leer und im Gegensatz du den anderen musste ich Zwischendurch nicht pinkeln. Ich vermute ich habe all' das Wasser gebraucht, um den Tag zu überlegen. Gar nicht mal so überraschend im nachhinein, wenn ich mir bedenke das ich 1,5 Liter in 1,5-2 Stunden McFit wegtrinke.

Wir waren zwar schon um 19 Uhr wieder zurück, aber trotzdem habe ich mir McFit erspart... Mir tat wirklich alles weh: Füße, Knie, Oberschenkel, Wade (inkl Krampf!), Schultern, Rücken usw usw Ein schönes Workout... Ich will nicht wissen wie ich mich fühlen würde, wenn ich nicht trainieren würde. Vielleicht genauso, nur das ich heute noch jammern würde? :)

Einen kleinen Wehrmutstropfen gibt es dann doch und es hieß: Nippon. Nippon ist eine Reiswaffel (durchaus okay) mit Schokolade (geht ja mal gar nicht) und ich habe eine gegessen. So viel zum Thema Ziele setzen und erreichen. Ich dachte mir: "Ist ja nicht so schlimm, ist ja nur eine", wenn der Kerl nicht nur noch mehr davon hatte und Oreo! Ich musste mich ernsthaft zusammenkneifen nichts davon zu nehmen: Vom Gefühl her hätte ich die ganze Packung fressen können... Mann! Oh! Mann! Oh! Mann!

Da es nur ein(!) Nippon war lasse ich den Schoko-Counter mal so weiterlaufen... oder?


Freitag, 18. Oktober 2013

Fazit Tag 9

Nicht verwirren lassen: Das was am Anfang jedes Artikel bezieht sich eher auf den vergangen Tag und Hoffnung für den jetzigen. Daher: Heute, 18. Oktober 2013, ist der neunte Tag ohne Schokolade.

Und er war gut. Erstaunlich gut sogar. Ich hatte quasi keine Versuchungen unter Wegs. Aber ich merke, dass das fehlen von Kohlenhydraten bzw das plötzliche Absetzen einen kleinen Tribut hat: Kopfschmerzen. Ich dachte erst es käme von zu wenig Wasser. Aber nachdem ich die 3 leeren Flaschen gesehen habe konnte ich das ausschließen.

Zusätzlich schienen die Kopfschmerzen schlimmer zu werden, als ich Sport gemacht habe. Klar, leere Speicher und trotzdem Zugriff drauf: Kann ja erstmal nichts werden. Ich hoffe es liegt daran, sonst werde ich krank. Ich Moment habe ich keine Lust auch nur zu riskieren, dass die Reihe abbricht. Laut Internet soll es ja irgendwann besser werden.

Meine sportlichen Leistungen werden deutlich besser. Jetzt hat der Körper ja wieder Zeug, was er verbrennen kann und ordentlich in die Regenerierung stecken. Bisschen blöde ist noch das Knie, aber ich denke das ist noch im akzeptablen Bereich... Hoffentlich. Im Brustbereich liegt jetzt noch knapp 40% unter der Bestmarke (wenn es das Butterfly angeht) Dafür mache ich einfach mal mehr Wiederholungen.

Was gibt es sonst noch? Der Trainer meinte ich würde mir das quasi nur Einbilden mit der Schokosucht, wenn ich erstmal anfange und empfiehlt mir LowCarb-Brownies. Tja... Allerdings denke ich auch langsam das ich Schokolade für den Rest des Lebens nicht komplett verbannen kann. Doch das ist jetzt nicht Thema und um das zu zementieren hier mal ein Ziel:

Bevor sich irgendwelche Pläne im Vorgehen ändern und ich wirklich den Vorteil von Keine-Schokolade entdeckte soll ein Zeitraum vergehen. Sagen wir also mindestens

30 Tage keine Schokolade

(Ob das taktisch gut ist einen Zeitrahmen zu setzen? Vom Gefühl könnte das eine Unterbewusste Einladung zu: "Dann darf ich wieder!" sein)

Falls ihr mich morgen oder Übermorgen vermisst: Ich bin dann mal draußen in der Natur :) Sonntag fällt aller wahrscheinlich nach sogar das Training aus: Wanderung im Harz gibt es als Ersatz. Berichte gibt es dann!

Körper und Auftreten

Tag 9 ohne Schokolade: Ich wollte eigentlich aufhören zu zählen. Heute Morgen unbedingt Lust auf ne dicke Tafel Milka bekommen. Keine im Haus gehabt, aber im Grunde läuft es ganz gut. Der Druck ist besser. Inzwischen kann ich wieder an Kinderschokolade vorbeigehen und die neuen Kinder darauf betrachten ohne die ganzen Packungen leer zu essen.

Kaum liest man mal seinen Reader durch, und bemerkt das fehlen von Artikeln, so kommen einem doch glatt wieder neue Ideen für Posts. Es ist ja nicht so, dass ich noch welche hätte... aber es ist gut, wenn mal was anderes dazwischen kommt. Bei Fräulein Baff steht, dass wir visuelle Wesen sind und deshalb Übergewichtige eher im Nachteil sind. Hierbei ist nicht ganz klar ob sich das auf die Partnerwahl oder aufs Berufsleben bezieht. Was letzten Endes auch egal ist.

Denn: Größe kann nicht immer schlecht sein. Zu mindest ist es bei mir so. Mit 1,90 laut Personalausweis und 1,89 m in der Realität bin ich nun nicht wirklich ein kleiner Mann. Dazu kommen noch natürlich breite Schultern. Daher ist mein Auftreten durchaus eher als groß zu bezeichnen. Je nach Frisur (im Moment trage ich kürzere Haare... aber Haare ist so ein anderes Thema) braucht man nicht viel Fantasie, um sich einen bedrohlichen Riesen vorzustellen. Wenn ich dann noch mit Tarnhose und Pseudo-Bomberjacke (hat viele Taschen!) durch die Gegend laufe, dann ist das eine imposante Erscheinung.

Und zwar so imposant, dass der eine oder andere von mir behauptet ich wäre "moppelig" oder "hast halt nen Bauch" (sic!)... Sorry, folks. Bei einem BMI > 40 trifft beides auf keinster Weise zu.

Ja. Ich schreibe das nicht ganz ohne Stolz. Denn ich kann mich nicht klein vorstellen und würde mich dabei auch eher Unwohl fühlen. In Kombination mit einer wohl markanten Stimme (finde ich nicht wirklich, sagen aber andere), kann ich an dieser Stelle nur das wiederholen, was andere zu mir sagen: "Wenn du sprichst, hört man zu.". Insofern würde ich mich eher unwohl fühlen, wenn ich "kleiner" wäre. Daher ist so mein Ziel: Breite behalten, tiefe verlieren :)

Um auf die Frage von Fräulein Baff zu antworten.
Hattet ihr auch schon das Problem unterschätzt zu werden, weil ihr etwas mehr auf den Hüften habt?

Nein. Allerdings muss man fairerweise sagen: Ich kenne es nicht anders. Ich war schon immer übergewichtig und kenne daher das Gegenteil nicht. Mir verhilft meine Größe dazu präsenter zu sein und in meine Worte und Gesten, wenn es sein muss, die ganze Kraft meiner Erscheinung zu legen - für jemanden, der gerne redet und eine gewisse Aura um sich haben möchte, gar nicht mal so schlecht.

Diesen Post habe ich, anders als die anderen, nochmals überflogen. Irgendwie klingt es so, als würde ich, unbewusst oder bewusst, meinen Körper als Schutzpanzer nehmen, damit ich ich bleiben kann. Mhm... da muss ich mal darüber nachdenken. Alleine der Ausspruch "Ich kann mich nicht klein vorstellen" könnte DIE Abnehmbremse schlecht-hin sein.

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Im nächsten Leben

Tag 8 ohne Schokolade: Läuft eigentlich ganz gut. Der Jipper verlagern sich jetzt mehr auf bestimmte Fleischsorten.

Gestern beim Training. Die erste Auffälligkeit: Die neue Fettmessungswaage mit integrierten Auswertungspapier ist nicht mehr da. Der Trainer hatte es endlich kapiert, dass in dem Laden grob-motorische Elefanten rumrennen und es deshalb kaputt gehen muss! Dafür steht jetzt wieder die normale Waage da, welche vermutlich eine ganze Herde aushalten würde - zu mindest hält sie die halbstarken Typen aus, die jeden Tag darauf gehen und meinen "Voll krass, ej. Urst die krassen Muskeln ey! Guck ma 3 Kilo mehr!" und beim nächsten mal ganz erschüttert feststellen: "Ej, alter! was geht denn ab? urst die 4 Kilo weniger."
Überraschung! Das sind die üblichen Schwankungen. Aber denen das zu erklären und zu beschreiben das Wasser auch was wiegt und McDonalds nicht gerade gut ist, wenn man einen Körperfettanteil haben möchte, den man mit einem 6er Würfel würfeln kann.
Aber eigentlich wollte ich mich nicht über die ewig gestrigen schreiben, sondern  über mich. Ich Egozentriker. (Manchmal hilft es übrigens sich bei bestimmten Dingen zu entscheiden, wenn man sich sagt: "Ich bin der wichtigste Mensch in meiner Welt."; besonders wenn es darum geht Zeit für Sport zu finden) Unverkennbar war ich beim Training. Gestern. Nicht nur das es langsam wieder aufgeht, ich merke auch wo die Schwachstellen genauer sind und welche Körperstellen ich besser trainieren sollte, um nicht nur ein optischer Riese zu sein, sondern ein Tatsächlicher.
Es nützt nämlich niemandem eine breite Schulter zu haben, wenn der Rücken diese nicht oben halten kann oder dicke Arme, wenn der Rest extrem klein ist.
Während ich da so meine Brustpresse drücke, ganz gemütlich, kommt der neue Trainer daher (Typ "skip-the-leg-day", falls ihr versteht :)) und fragt: "Wie viel sind denn schon runter?"
Ich musste da wirklich überlegen. Wie viel sind das denn eigentlich? Öhm... Ich kann es bis heute eigentlich nicht sicher sagen. Da ich den Sport nicht zum Abnehmen mache, sondern aus Spass, ist das Gewicht daher nebensächlich. Und die Ernährung ist halt noch nicht Optimal. Ich sagte 10-15 Kilo. Was ziemlich nah an die Wirklichkeit kommt - wobei ich natürlich auch Muskelzuwächse haben, die nicht unerheblich "verfälschen". Er sah da jetzt nicht wirklich begeistert aus und fragte so gleich wie das Training sonst so läuft.
"Momentan setze ich auf weniger Gewicht und mehr Wiederholungen, um dem Körper eine bessere Regeneration zu geben; da Zwischendurch die Leistung gekracht ist."
Er fragte auch wie oft und ich sagte: "3 mal die Woche, seit 1,5 Jahren." Er guckte komisch und meinte ich solle doch mal variieren. Ich erwähnte das ich das Programm erst seit ca. 2 - 3 Wochen gemacht habe und davor halt auf viel Gewicht und andere Übungen gegangen bin. Und das ich überzeugter Ganzkörper-Fetischist bin; ein Training wo nur die Hälfte trainiert wird, macht irgendwie keinen Spass. Inzwischen habe ich für mich aber das Fokustraining endteckt. Jedenfalls nenne ich es so. Beim Training werden alle Muskeln gereizt, aber abwechselnd, oder mit Pause, werden verschiedene Körperpartien extra betont. Beispielsweise Hüftbeuger und Beinstrecker oder Bizeps und Trizeps. Mag nicht so effektiv sein, wie andere... aber ich finde es gut.

Ich verrenne mich schon wieder in meinen eigenen Gedanken.

Jedenfalls... Irgendwann hat er gefragt ob ich denn ein Ernährungskonzept hätte, dass ich verfolge. Ich habe kurz überlegt und ihm "Low Carb" entgegen geworfen. Was ja auch im Grunde stimmt. Zu mindest sind es weniger Carbs ("Kohlenhydrate") als vorher. Was nicht schwer ist, wenn 90% der Nahrung aus Schokolade besteht. Ich erzählte ihm aber auch von dem 2-Wochen Ausfall. Dann wollte er mir doch glatt nicht glauben, dass ich 3 - 4 Monate das ganz gut und ohne Probleme durchgehalten habe... Pff... Okay. Ich würde die Ernährung nicht "Low Carb" nennen, aber es tendiert eher zu der Richtung. Vielleicht noch SlowCarb. Oder LCHF, wegen dem Fleisch (was aber ohne Soßen auskommt und nicht immer fettig sein muss)

Warum schreibe ich das eigentlich? Aso. Ja. Vielleicht um zu erklären das ich ihm zu verstehen gegeben habe: Theoretisch habe ich es irgendwie voll gut drauf. Oder ich wollte einfach nur einen sehr langen Text schreiben, der jetzt weiter geht:

Später vielen mir noch zwei Fragen ein. Die erste ging etwa so: "Nehmen wir an ich will einen Kerl mit 86 bis 90 kg Körper Gewicht 3 km auf dem Rücken tragen - welche Muskeln sollte man da verstärkt trainieren?" Ich habe ihn gewarnt, dass eine der zwei Fragen seltsam sein könnte. Bei der anderen musste er grübeln: Ich wollte die Rückenmuskulatur treffen, welche sich über dem LWS-Anteil liegt ohne das die Arme Überkopf gedrückt werden müssen. Genau diese Bewegung kriege ich nämlich nicht hin, weil wegen Schulter. Nachdem ihm tatsächlich nicht sofort keine eingefallen war, hatte er eine: Die Unterarmliegesütz. Da hätte ich auch selber drauf kommen können. Bis dahin wusste ich nicht warum ich diese Übung aus dem Programm geschmissen habe -- jetzt weiß ich es wieder: Sie tut weh. Und zwar im Bauch und Rücken. Das dürfte nur an dem leicht untrainierten entsprechenden Partien bei mir liegen.

Kommt dieser Artikel eigentlich auch mal zum Punkt und hat irgendwas mit der Überschrift zu tun?

Ja. Jetzt. Bestimmt. Und zwar während er die Übung raussuchte, habe ich mich mit jemanden Unterhalten, der gerade auf der Beinpresse saß. Irgendwie sah seine Fußposition nicht richtig aus. Ich hätte ihm fast gesagt, er solle mal die Füße nach oben packen... aber die Netiquette verbietet das irgendwie und ich könnte ja auch falsch liegen.
Als der Trainer dann zurückkam sagte er genau das, was ich gedacht habe und erwähnte das ich das auch Gedacht habe, mit dem Nebensatz: "Vielleicht werde ich im nächsten Leben Trainer."
Seine Antwort:
"Warum denn erst im nächsten?"

 Tjoar... weil ich einen gut bezahlten Job habe, den ich kann, mir über Jahre sicher ist und mein Chef mir vertraut? Ach ja... und weil ich nicht wirklich wie ein Trainer aussehe. Was nützt mir die Theorie, wenn ich nicht zeigen kann, dass ich sie ordentlich anwende?

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Rückblick Tag 0 bis 7

Heute ist Tag 7 des Projektes "Keine Schokolade" und normalerweise wollte ich ja nicht mehr mit zählen, aber da Sudda persönlich (:)) nachgefragt hat, wie der Stand ist, will ich mir doch glatt keiner Antwort verwehren. Da heute der 7 Tag ist und ich somit kein wirkliches Resumé ziehen kann, fange ich mal ganz Informatiker-like an bei 0 zu zählen.

Tag 0 (9. Oktober 2013)

Absoluter mistiger Tag. Die dritte Tafel Schokolade wurde ihrer Vernichtung durch Aufessen zugeführt. Ich weiß, dass was schlecht läuft. Im inneren weiß ich: Irgendwas geht wahnsinnig schief hier. Ich weiß mein Projekt/Prozess wird den Bach runtergehen. Doch ich habe keine wirkliches Argument mit dem Mist aufzuhören. Schlanker, schöner, Frauen... alles so nicht so wirklich greifbare, in der Ferne liegende Konsequenzen.
Doch es war der Mittwoch. Obwohl ich mich sch*** gefühlt habe, bin ich ins Studio gegangen und dort sah ich die brutalsten Konsequenzen: Meine Leistung ist um mindestens 80% eingebrochen und ich spürte das die Muskeln nicht wirklich regeneriert waren und schmerzten.
Ich begann nachzudenken und warf allen ungesunden Kram weg, ohne irgendwelche Regeln zu befolgen, sondern nur meinem Bauchgefühl gehorchend.

Tag 1 (10. Oktober 2013)
Von dieser Tatsche beseelt  überlegte ich mir Ursache und Wirkung meines Handels. Mir war klar: Das war mehr als schlecht und es musste dringend was getan werden. Nur: Was? Erstmal war klar: Hier muss Klarheit geschaffen werden. Mir wurde wirklich klar: Es geht so nicht weiter. Ich muss jetzt den Strich ziehen, sonst bin ich verloren. Mit diesem Gedanken und einem klaren "Was willst du wirklich?" bin ich in den Tag gestartet.
Alles lief super. Wobei es mir langsam dämmerte: Wenn ich nur mit dem Gefühl arbeite, kann es ja nichts werden. Doch wie ändern?

Tag 2 (11. Oktober 2013)
Inspiriert von Suddas Plan, erstellte ich mir meinen eigenen. Ich erstellte ihn ach all dem Wissen, dass ich mir erlesen hatte und was ich für das Hauptproblem hielt: Der Masterplan.
Wichtig dabei war mir: Er sollte übersichtlich sein und eindeutig. Niemand kann sich das gesamte BGB merken, aber jeder kann die 10 Gebote noch irgendwie zusammenkratzen - ich denke der Plan ist mir ganz gut gelungen. Doch da sollte ich mich beinahe Irren.
Bereits 3 Stunden später habe ich ihn schon ergänzen müssen - eigentlich ist es selbstverständlich; aber mir war es wichtig Alkohol zusätzlich auszuschließen. Mit diesem klaren Regeln konnte ich arbeiten. Auch wenn mein Zucker-Hirn schrie: SCHOKOLADE!

Tag 3 (12. Oktober 2013)
Der Entzug  wird harmloser. Ich besuche eine Studenten-paar in Magdeburg. Die Hinfahrt ist gemütlicher als die Rückfahrt. Ich entdecke: Ich bin doch nicht immer so chaotisch wie ich dachte.
Die Bedrohung durch Schokolade wird relativiert. Ich weiß nicht ob ich dort keine gesehen habe oder ob ich einfach keine wollte: Im Grunde ging der ganze Tag gut und ich habe Spinat probiert. Jetzt verstehe ich warum Spinat nur mit irgendwelchen Soßen gegessen wird - der pure Geschmack ist ja kaum zu ertragen :) Vielleicht aber trifft mich irgendwann mal wieder die Entscheidung eben diese Grüne Zeug zu probieren.
Ich war quasi den ganzen Tag auf den Beinen und habe das dann Abends auch gemerkt. Gar nicht mal so gut.
Zusätzlich habe ich erkannt: Die Regeln des Masterplanes musste ich spezifizieren. Ich habe zwar bereits danach gearbeitet, aber wenn sie nicht schriftlich fixiert sind, werde ich sie mir selbst irgendwann zu Recht biegen. (Ich glaube in meinem vorherigen Leben war ich Anwalt) Die Entscheidung kam, weil ich alleine durch die Benennung von Süßkram Lust auf das Zeug bekam.

Tag 4 (13. Oktober 2013)
Ein üblicher Sonntag halt: Faul zu Hause rumliegen, mir fest vornehmen raus zugegen und kurz vor Schluss es dann wirklich tun. Da ich fast die Zeit vergessen habe, wäre ich fast zu spät zu meiner Verabredung gekommen... So ein GPS ist schon ein schönes Spielzeug.
Da ich ich meine Verabredung zum Sport abholen sollte, er aber nicht so weit war, wartete ich bei ihm drin. Dort lag eine Schachtel Kinderschokolade offen rum. Wie so ein Alkoholiker gierte ich darauf - konnte aber widerstehen; alleine durch die Tatsache das die gesamte Packung schon leer war. Ob ich es auch ohne diese Tatsache geschafft hätte, steht in den Sternen.

Tag 5 (14. Oktober 2013)
Ich bemerke eine Planungslücke. Kein Brot im Haus. Also kein Frühstück. Der Tag fängt ja schon mal gut an. Ich hätte wissen müssen wie verfressen ich bin. Dafür Unmengen Fleisch in der Tiefkühltruhe. Ich hätte wissen müssen, dass ich nicht koche. (Das ist übrigens nicht nur meiner Faulheit geschuldet, sondern zum Teil auch der Haustechnik... vielleicht ein anderem Mal mehr)
Also bin ich morgens los zu Penny und habe mir Wurst eine Wurstpackung und eine ganze Wurst gekauft. Dazu noch zwei Kilo Bananen. Die Bananen hatte ich nicht angerührt, die Wurst schon -- und zwar komplett. Ich musste Abends also nochmal einkaufen.
Die Sehnsucht nach Schokolade wird geringer: Ich will sie nur noch, wenn ich sie sehe. Das ergibt beim Einkaufen den einen oder anderen seltsamen Moment, aber es geht.

Tag 6 (15. Oktober 2013)
Ich esse ein Kilo Bananen und wundere mich warum es mir plötzlich müde ist. Gegen Abend werde ich wieder wach, in dem ich eine Pizza esse - wird wohl also der Blutzucker gewesen sein. Gar nicht mal so gut. Und auch nicht mal so gut ist: Oma ist da.
Die Tafel Schokolade habe ich wieder zurückgegeben. Das letzte Mal habe ich sie einfach komplett aufgefressen, dieses mal habe ich sie einfach schnell zurückgegeben. Ich kann mir das nicht wirklich als Dauerlösung vorstellen - aber für den Moment ist es besser.
Leider stand dann da auch noch Kuchen rum. Käsekuchen ohne Rosinen um genau zu sein. Er schmeckte eher misslungen, aber ich aß ihn trotzdem. Immerhin widersprach er nicht meinem Masterplan. Ist aber trotzdem mistig, da der mir den Heißhunger zurückgebracht hat. Schöner Mist, sage ich da nur.

Tag 7 (16. Oktober 2013)
Heute. Ich habe mich auf die Arbeit vorbereitet. Essen ist gepackt. Sportsachen ebenfalls. Der Tag kann losstarten. Habe zwei Bananen dabei... überlege ernsthaft ob ich die Essen sollte.

Da ich nutzlose Graphen liebe, habe ich hier mal die Gesamte Woche in einen Aufgetragen. Waagerecht sind die Tage, Senkrecht ist der Status des Tages angezeichnet. (Je höher, desto besser)
- Tagesgraph -
Zum Gewicht: Ööhm... Ja. Ich war zu letzt am 9.10.13 auf der Waage und da war das Gewicht *viel zu hoch*. Da ich mich erstmal auf das "zurückkommen" konzentrieren ist das egal - Eine potenzielle Regel dazu ist irgendwo im Hinterkopf und würde auf einmal im Monat fallen.

Dienstag, 15. Oktober 2013

Bananenmüdigkeit

Durchsage:

"Wer mehr als zwei Bananen hintereinander isst, wird müde. Grund ist, dass so viele Glückshormone produziert werden, dass wir träge werden und den Ehrgeiz verlieren."

(Zitat von diaet-clique.de)

Klingt absolut bescheuert - ist aber tatsächlich so. Heute Mittag hatte ich gleich 4... Dachte Vitamine können nicht schaden und wäre dann fast eingeschlafen. Jetzt verstehe ich warum die Banane, trotz Obst, oft gestrichen wird und ich sie so mag.

Ach ja: Hunger macht es auch noch.

Durchsage Ende

Konfliktpotenzial: Meinung gesucht

Nennt mich einen Feigling: Habe ich hasse es zu streiten. Ehrlich. Vielmehr hasse ich es jedoch von anderen angemault zu werden ohne das ich den Grund dafür verstehe. Noch schlimmer wird es dann, wenn es heißt: "Geht's noch....?" gefolgt von "Das weißt du ganz genau!" und "Achte doch in Zukunft darauf, wem gegenüber du dich wie äußerst. Das sollte ja wohl als Hinweis reichen." Nachdem ich ihm mit "Nein, verdammt scheiße! Rede Klartext." zu verstehen gegeben habe, dass ich wirklich nicht weiß worum es geht. Darauf er: "Mir gefällt deine Wortwahl gegenüber J*** nicht."
(J*** ist eine Freundin) Nachdem ich dann geraten habe was er meinen könnte (eine Whatsapp-Nachricht), habe ich ihm gesagt das sie, wenn sie ein Problem damit hätte, mir das sagen würde. Und warum er erst jetzt damit kommt.
"Hier steht nichts zur Diskussion."
VERDAMMTE SCHEIßE! WAS SOLL DIESES BESCHIßENE, KINDISCHE VERHALTEN? WENN SIE SICH BESCHWERT HÄTTE: OKAY! MEINE FRESSE! GEHT MIR DAS AUFM SACK!

Ach so ja: Auch J*** weiß eigentlich nicht genau um welche Nachricht es geht, aber sie schrieb mir das sie ihm folgende Nachricht von mir an sie gezeigt hat:
"Ich habe richtig Lust dich durch ein Bauch-Beine-Po-Programm zu schleifen... Habe ich 'früher' nur machen können, wegen Schultern."
Hintergrund dazu: Sie hat sich bei McFit angemeldet/ist da in der Probezeit und erwähnte das sie das für einen knackigen Hintern macht. Wir kennen uns schon etwas und sie weiß das ich das nicht so meine, wie ich es geschrieben habe.

An die weibliche Leserschaft unter euch: Was sagt ihr dazu?

Bemerkenswerter Trend

Tag 6 ohne Schokolade ist angebrochen.. Ich sollte ernsthaft aufhören zu zählen, das macht mich irgendwie wahnsinnig; auch wenn es interessant ist wie schnell die Zeit verfliegt.

Ich finde es ein interessantes Phänomen in der Blogosphere zum Thema Abnehmen: In letzter Zeit kommen Post alá "Ich bin wieder da" oder "Es geht von vorne los" in meinen Reader. In der selben Zeit wo auch ich gecrashed bin und von neuem starte. Es liegt also nicht nur an mir.
Vielleicht gibt es ja sowas wie einen äußeren Impuls, der unsere Biochemie anregt etwas ganz blödes zu machen - zum Beispiel das Wetter. Es wird kälter und dunkler und unser Steinzeitkörper merkt:  Legt mal was auf die Rippen, sonst verhungerst du über den Winter. Dazu nimmt er natürlich die Kcal-reichsten Lebensmittel und sagt: Iss das!
Meistens ist das Schokolade. Bei mir jeden Falls. Im gleichen Fall kommt dann auch noch eine Gesamtänderung der Ernährung hinzu, welche man Optimieren möchte. Ich war nicht nur gut erstaunt, dass Inka kein LCHF mehr macht. Dazu kommen dann noch oft Krankheit, welche man lieber mit gutem Essen (auch wenn es in die eine oder andere Richtung nicht zur Grundlage der gewählten Ernährung passt) auskurieren sollte.

Montag, 14. Oktober 2013

Planung ist das halbe Leben, doch ich wohne auf der anderen Seite

Menschenkinders! Das kann doch nicht sooo schwer sein für 3 Tage vorzudenken! Heute Morgen stand ich da und habe mir so gedacht: Ich habe doch extra Brot gekauft... Heute Morgen war keins mehr da. Und da ich momentan alleine durch die Gegend husche, kann das nur eins bedeuten: Ich habe einen Geist zu Hause. Einen echten, der mir meine Nicht-Planung kaputtmacht.
Also musste ich heute morgen vor der Arbeit los - Sachen einkaufen für die Büro Verpflegung. Neben 2 kg Bananen (Da fällt mir ein: Ich wollte mal einen Artikel schreiben warum Geld eher ein Pro-Argument für gute Ernährung ist) auch Wurst. Beides ist leer. Jetzt. Die Bananen nicht angerührt.
Ich glaube meine Problem besteht weniger darin bei Hunger zu essen, denn bei satt aufzuhören. Das Positive: Immerhin keine Schokolade. Auch wenn ich sehr nah dran war. Ich habe übrigens auch keine Apfelschorle gekauft, weil ich mir denke das das Süße des Saftes (welches trotz "ohne Zuckerzusatz" laut Aufschrift(!) nicht nur aus Fruchtzucker besteht) da wieder irgendwas aktivieren könnte... ach ja: Viele kcal hat es auch noch :)

3 Fakten zum Tag 5 ohne Schokolade:

  • Ich treffe weniger häufig auf Schokolade als gedacht, wenn dann denke ich nur bei "Hunger" daran oder wenn ich die grellen Packungen sehe
  •  Der 5. Tag kam schneller als erwartet.
  • Eins meiner Probleme könnte es auch sein einfach zu viel zu essen...

Sonntag, 13. Oktober 2013

Tag 4 ohne Schokolade: Geschafft.

Man soll den Tag zwar nicht vor dem Abend loben, aber wenn ich raus gucke ist schon ziemlich dunkel. Der Tag heute war... ein typischer Sonntag. Bis Nachmittag im Bett gelegen und ganz dolle, und sicher mir selbst versichtert habe heute noch was sinnvolles zu tun.
Denn: Ich habe das neue GPSr und Herr G. (Name der Redaktion bekannt) wollte nach 3 Monaten mal wieder zu McFit - warum auch nicht?  Dumm nur, dass er sehr spät hinwollte. Normalerweise gehe ich so 15 - 16 Uhr hin und er wollte nun mal 17 Uhr. Na gut.
Bis dahin habe ich noch gecached und dann habe ich ihn abgeholt. Da lag dann was ganz gemeines rum: Kinder Schokolade. WIE KANN DIESER KERL DA NUR KINDERSCHOKOLADE RUM LIEGEN HABEN?!? NEIN! Der innere Twist hat sich Gott-sei-Dank dadurch geklärt das die Packung schon leer war. Ich bin mir aber sicher: Ich hätte widerstehen können, aber ziemlich krass war die Reaktion in meinem Hirn dann schon. Das hat wirklich was von einem Süchtigen.
Das Training danach war: Entspannend. Ein bisschen langsamer als sonst, aber ich merke schon wie die Kraft, Energie und Regenerationsfähigkeit zurückkommt. Zwar habe ich noch das ein oder andere weh-weh-wechen auf das ich aufpassen muss, aber an sich läuft die Sache.

Jetzt kommt noch was ganz tolles: Ich hatte einen Bademantel, der mir *früher* (keine Ahnung wann ich den das letzte mal bewusst an hatte... ich glaube das hat noch nie gepasst) schlicht nicht gepasst hat. Hier fehlten stets 10 bis 20 Centimeter bis sich der Stoff überhaupt berührt hat. Jetzt tippe ich diesen Text, während mir der Bademantel absolut topp passt. Die Textilien überlappen jetzt mit ca. 15 Centimeter und ich kann es zu schnüren.
Der Rückfall scheint also harmloser zu sein, als erst angenommen. Auch wenn er schon extrem ist. Irgendwie.

Samstag, 12. Oktober 2013

Der Tag mit Spinat

(Es ist ja sooo schwer einen vernünftigen Titel zu finden) In diesem Artikel geht es um folgendes: Spinat und warum Chips auch Schokolade sind.

Ich war ja nicht umsonst in Magdeburg. Als erstes habe ich ein GPS gekauft, Garmin Vista HCX, und ein paar Freunde besucht. Ein Teil davon war sogar ein Grund des anderen :) Während ich also bei dem einen Spinat gegessen habe, habe ich danach mit dem anderen über Sport und Abnehmen (und so) geredet.

Ich habe gesehen, dass er wieder kräftig zugenommen hat. Und er selbst hat gemerkt, dass er beim spazieren Probleme hat: Beine tun weh, Luft gerät zur Schnappatmung und die allgemeine Konstitution eher schlecht ist. Also habe ich ihm von meinem Plan erzählt.
"Aber ab und zu Chips sind doch in Ordnung, oder?" Ich war ein wenig perplex. Okay, ich hatte diese Lebensmittel nicht kategorisch ausgeschlossen. Das Cola nicht okay ist, war ihm schon von vorne rein klar; aber das möglichst auch andere Getränke mächtig Zucker enthalten, schien doch schon überraschend zu sein. Daher sei hier mal die Regeln ergänzt:

1.1 Chips, Gummibärchen und alles was es in der Zuckerabteilung stehen oder stehen könnte gelten als Schokolade. Ausnahmslos.
3.1 Wasser! Die Betonung liegt auf Wasser! (Hier habe ich dazu schon mal was verfasst)

Da es scheinbar viel interessanter ist, wie mir Spinat schmeckt als die Tatsche das ich geistig mit mir gerungen habe (was  übrigens heute auch nur bei der Benennung von allen möglichen Süßkram nicht besser wurde) hier also der Spinatbericht: Negativ. Ehrlich. Ich habe es probiert. Ich habe es auch gegessen. Nein. Irgendwie schmeckt mir das nicht. Ja. Es ist gut, hat viele Vitamine und schönes Protein. Aber es schmeckt nicht.

Kein Wunder das sich das Popeye direkt in den Hals schmeißt: Bei der Würgerei umgeht man ja die Geschmacksknospen. Ob das jetzt allerdings Blattspinat war: Ööh.... es war jedenfalls kein Einheitsbrei. Vielleicht lag es daran.

Der Ordnungshalber sei erwähnt: Da ich jetzt weiß was Spinat alles "kann" (fddb sei Dank) und weiß wie es schmeckt: Vielleicht kann.... man.... mal.... eventuell... vielleicht... wenn der Mond richtig steht... mal ... überlegen... unter Umständen... den Verzehr von Spinat... in... *schnell und nuschel sprech* Erwägung zu ziehen. (Ich hätte jetzt auch einfach behaupten können: Ich werde es öfter einbauen, aber ich kenne mich da ganz gut)

Da ich heil aus der Sache raus bin: Neues Abenteuer gesucht! :)

Tag 3 ohne Schokolade beginnt

Heute beginnt der dritte Tag ohne Schokolade. Eigentlich der 2,5. Aber dritter hört sich einfach besser an. Gestern hatte ich schon mehrfach gedacht: "Och! Jetzt ne' Prinzenrolle." oder "Ich will ne Milka! Jetzt!" oder "Schoko! Jetzt!"
Total verrückt. Aber ich konnte widerstehen. Ich weiß das es eine schwierige Phase ist, aber ich weiß: Da muss ich durch, denn dann wird es besser. Ich habe es ja quasi schon einmal so weit gebracht; bis es rummste.
Der heutige Tag wird da etwas leichter sein, als die Wochentage: Heute geht es nach Magdeburg, Geocaching und Essen. Wurde zu einem Essen eingeladen. Spinat.
Ich bin sehr gespannt ob mir Spinat schmeckt; keine Ahnung wann ich das letzte Mal Spinat gegessen habe. Ich glaube mit 4 und dann kam Veronika Potth/Feldbusch und hat "Blubb" gemacht oder so ähnlich... Oder es ist grün.

Jetzt erstmal Frühstück.

Freitag, 11. Oktober 2013

Der Masterplan

Ich bin jemand, der sich aus den bestehenden Ernährungskonzepten das beste rausholt und die mit der praktischen Seite verbindet. Das hat *eigentlich* ganz gut geklappt, aber wie man an den letzten Postings sehen kann ging irgendwas schief. Also muss ein neuer Plan her.
Bevor ich den neuen Plan aber erkläre, erkläre ich noch warum ich nicht einfach etwas "fertiges" nehme: Vieles ist mir zu dogmatisch oder hat politischen Hintergrund (wie veganische oder vegetarische Ernährung) oder ich kann mir nicht vorstellen dies auf Ewig durchzuhalten (Paleo) oder es ist mir in der täglichen Nahrungsversorgung unpraktisch (LCHF). Nicht falsch verstehen: Alle diese Ernährungsformen können helfen gesund zu leben... Nur passen sie direkt nicht zu mir.

Eins haben die eben erwähnten Ernährungsformen gemeinsam, sowie die aller meisten Diätformen - Bis mir jemand das Gegenteil behauptet sage ich alle - etwas gemeinsam: Das streichen von (Industrie-)Zucker. Ich denke das Schokolade vieles einfach kaputt machen kann. Nicht nur durch die Hohe Kcal-Dicht pro Gramm, sondern auch die allgemeine Wirkung von Zucker; wie ich sie gerade in meinem Körper spüre (verdammter Käse, warum habe ich mir das angetan!?!)

Der Masterplan sieht so aus:

1. Keine Schokolade.
Diese klingt hart und soll die einzige sein, die keine Ausnahme hat. Das brechen dieser Regel wird einen neuen Crash zur Folge haben und in der kommenden Zeit eher schwierig werden - aber es hat schon mal geklappt... oder es war der Grund warum es gecrashed ist.

2. Dreimal die Woche Sport
Momentan ist das zwar Quälerei, aber so bleibe ich wenigsten dabei und merke wofür ich das mache. Zusätzlich darf gerne Bewegung an frischer Luft passieren. Ausnahmen für diese Regel sind: Familienfeiern, Frauen*  [ :) ] und Krankheiten **.

3. Trinken nicht vernachlässigen
Manchmal glaube ich das Hunger und Trinkgefühl zu verwechseln. Da Wasser keine Kalorien hat (bzw vernachlässigbar wenige) kann hier ruhig öfter zur Flasche gegriffen werden: In der Praxis steht immer in meiner Nähe eine Flasche Wasser. Immer.
Edit: Auch kein Alkohol. Alkohol ist böse und sollte eigentlich nie getrunken werden. Alkohol vergiftet den Körper und lässt dafür andere Prozesse ruhen.

4. Keine Zwischenmahlzeiten
aka "iss nur wenn du Hunger hast". Zwischenmahlzeiten sind das dämlichste was man machen kann: Entweder man hat Hunger und isst oder man hat keinen und isst nicht. Dazwischen gibt es nichts was Sinn machen würde, sondern nur Kalorien bringt.

5. Proteine
Die Ernährung soll hauptsächlich aus Proteinen bestehen. Die helfen dem Muskelaufbau und können zur Not vom Körper in Zucker umgewandelt werden. Wobei auch auf eine gute Fettzufuhr zu achten ist, da diese besser satt machen.

Auf Kcal-Zählen oder ähnlichem verzichte ich erstmal, damit ich diese Punkte wieder sicher drauf habe und meinen Körper quasi "resetten" kann.

* Diese Ausnahme wurde bisher tatsächlich nur einmal genutzt.
** Diese Dreimal

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Definitiv.

"Du hast vergessen wer du bist - und somit auch mich" ist nicht nur ein Zitat aus König der Löwen, sondern auch ein Zitat, was mir die ganze Zeit im Kopf rum spukt. Dabei spricht das fitter, zukünftige Ich mit dem jetzigen Ich und macht daraus einen Vorwurf für mich selbst.
Warum der letzte Monat so schlecht war und warum die letzten 2 Wochen der brutalste Rückfall aller mir vorstellbaren Möglichkeiten war: Ich weiß es nicht. Vielleicht weil ich die Wohnung doch nicht bekommen habe, weil das Wetter schlecht ist oder weil der Scheiß Akku mich vom Cachen abhält und mich zu Hause "fesselt". Ich weiß es wirklich nicht. Ich denke unterm Strich alles und noch ein bisschen mehr.

Da ich mir denke, dass ich nur gewinnen kann, wenn ich alles schreibe, versuche ich mal ganz objektiv die Ernährung der letzten 2 Wochen zusammenzufassen: Morgens Brötchen/Brot mit irgendwas drauf; entweder Nutella oder Wurst und dazu Eier. Über den Tag verteilt dann 3 - 5 Tafeln Schokolade und dazu Cola. Zwei Wochen lang. Jeden Tag. Am Wochenende dann noch Kuchen und Alkohol. Weil... Geburtstag und Kram.

Mehr als nur schlecht. Eine Katastrophe. Nicht nur auf der Waage, die mir, trotz regelmäßigen Wiegen, eher egal wurde. Ich sah das das Gewicht hochging, versuchte das Essen zu verteidigen und das was ich mache. Wenn ich meine Blogpost im Rückblick lese, erkenne ich eine leichte Tendenz dazu alles gut hervorzuheben und alles schlechte zu vertuschen. Ich kann den Blogleser natürlich nicht vorwerfen diese Tendenz nicht zu erkennen, da dieser nur das Bild sieht; was ich ihm zu sehen gebe. Wenn man so will: Ein bisschen Selbstbetrug.

Durch Paul McKenna (Klick mich!) habe ich gelernt mich zu fragen: "Was willst du wirklich?", wenn es auf eine schiefe Bahn kommt. Ich konnte die Frage aber nie beantworten. "Was willst du wirklich? - ICH WEIß ES NICHT!" und futterte weiter. Tafel um Tafel. Cola um Cola.

Irgendwann lies ich mir einfach keine Ausreden mehr einfallen oder es war einfach "Der Körper braucht das halt, da kann man sich nicht wehren". Gar nicht gut. Außerdem habe ich gemerkt das ich in uralte Verhaltensmuster zurückgefallen bin: Ich habe Computer gespielt.

Man sollte meinen für einen Informatiker sollte das quasi selbstverständlich sein. Nicht bei mir. Ich habe schon vor sehr langer Zeit aufgehört wirklich Computer zu spielen (da schließe ich übrigens auch Konsolen mit ein). Doch ich fing wieder an.

Da waren sie also: Der Rückfall, der kommen musste. Der Rückfall von dem ich dachte: Das wird nie kommen. Der Rückfall in so alte Verhaltensmuster, die ich für verschollen gehalten habe. Immer mit der Frage: "Was willst du wirklich?" ohne darauf eine echte Antwort zu kennen. Oder sagen wir: Bewusst zu kennen. Denn in den letzten Tagen kam immer öfter der Satz dazu, mit der selben Stimme wie bei "Der König der Löwen": "Du hast vergessen wer du bist - und somit auch mich" "Nein! Habe ich nicht!" "Erinnere dich! Erinnere dich!"

Also fragte ich Leute, die mir am Anfang geholfen haben den deutlichen gesünderen Weg einzuschlagen um Rat. Es kamen Gründe warum es besser ist gesünder zu sein. Die üblichen halt: Mehr Ausdauer, Klettereigenschaften, Freundinnen und so weiter und so weiter. Keiner davon hat mich *wirklich* gepackt. Was nützt es mir 5km am Stück gehen zu können, wenn ich eh nur vorm PC sitze? Und so weiter und so weiter und so weiter.

Ich konnte keine wirkliche Antwort finden auf die Frage "Was willst du wirklich?". Ich fand sie nicht.  Meine Gesundheit wurde schlimmer. Vorgestern stand ich auf und mir wurde schwindelig. Bei jeder kleinsten Anstrengung pocht das Herz wie bescheuert und ich bin dauernd müde - ich realisierte was ich in zwei Wochen Dauerfressen angerichtet hatte.

Dies soll kein "Jetzt ist eh alles egal und ich schließe diesen Blog"-Artikel werden. Denn wenn der verehrte Leser die Vergangenheitsform bemerkt hat und weiß das ich es doof finde, dass Blogs plötzlich verschwinden, weil es gerade mal nicht so gut geht, darf weiterlesen.

Eine Sache blieb. Auch wenn mir der reine Gedanke an McFit Übelkeit hervorrief: Ich bin dahin gegangen. Gestern war ich da und versuchte meine Leistung wieder zu steigern.

Jetzt könnte der eine Leser durchaus sagen: Mpff... das geht doch schief. Doch man bedenke dabei das ich aus literarischen Gründen und dem Spannungsbogen die Reihenfolge von Erkenntnis und Ursache umgedreht habe. Und ja: Es ging schief. Es war unglaublich.

Ich habe geschwitzt wie Sau und das nur bei Krafttraining. Das Herz raste und ich wunderte mich was das soll. Dazu kamen noch brutalste Krafteinbusen bei den Gewichten.Gewichte, die ich vorher ohne Probleme heben konnte waren auf einmal nicht mehr anhebbar. Bei anderen konnte ich das Gewicht gerade so heben und meine geliebte Beinpresse... ein so lächerliches Gewicht.

Ich habe gemerkt, dass mein Körper nicht regeneriert ist. Er hat nicht genug Kraft die beim Training zerstörten Muskeln stärker und besser wieder aufzubauen. Mich wundert es jetzt gar nicht mehr warum ich letzte Woche krank wurde: Dem Immunsystem fehlt schlichtweg Energie.

Ich habe es tatsächlich geschafft mit konsequenter grottenschlechter Ernährung mich selbst, meinen Fortschritt und meine Gesundheit gegen die Wand zu fahren.

Es folgt: Ein kleiner Auszug aus einem Chat.

"Warum machst du sowas? Denk an dein Projekt anstatt zur Schokolade zu greifen"
"Habe den Fokus verloren."
"Zeit ihn wieder zu finden"
"Definitiv."

Gestern habe ich allen Mist weggeworfen und mich mit grundlegenden Lebensmitteln neu eingedeckt.

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Verdammter Käse, was ist nur los?!?

Langsam  glaube ich, ich habe ein ernsthaftes Problem. Nicht nur das ich die Ernährung mal gar nicht hin bekomme, nein, sie wird ersetzt mit allem möglichen Zucker-Mist; den ich mir in immer raueren Mengen in mich reinschütte.

Ich denke es ist die Langeweile. Auf der Arbeit gibt es selten was neues bzw es fordert mich eher nicht allzu sehr heraus... Dafür habe ich ein bisschen Spielraum scheiße in mich rein zu futtern. Muss nicht sein, gell. Nach der Arbeit bin ich zu Hause oder "sowas wie" unterwegs. Allerdings nicht Geocaching, weil der Akku ne Macke hat. (Wochenende kommt wahrscheinlich ein neues GPS ins Haus) und ich versuche mir die Zeit mit Computerspielen totzuschlagen.

Das ist ja richtig schlimm. Es scheint, dass mein Geist das Projekt "Mach mich sportlich, dünner und fitter" antakta gelegt hat und stattdessen meint: Tjoaarr.... Such mal was neues. Selten dämlicher Mist. Vielleicht ist es auch der Zucker, so dass man von Zuckersucht sprechen kann; mal in RIchtung LCHF gehen und wieder neu durchstarten, bevor die ganze Arbeit kaputt ist??!?!?!

Montag, 7. Oktober 2013

Vorbilder

Ich halte das schwärmen für eine bestimmte Person oder für eine bestimmte Gruppe für dumm fug und kann mir gar nicht vorstellen warum man das tut.
Hier die Begründung: Mir ist es schlicht nicht begreiflich warum man einem Fussballclub/Verein bejubeln sollte. Ich bin kein Fussballfan, aber auch bei Eishockey oder anderen Sportarten gilt das für mich. Ich würde es eher verstehen, wenn es immer die selben Menschen sind, die dort spielen. (Wie bei einer Musikband zum Beispiel) Doch gerade im Sportbereich wechseln die Spieler eines Teams - und ändert damit das Team. Somit bejubelt man Beispielsweise Bayern München, weil "der ständig Meister wird" und sagt: "Deshalb sind die voll geil".
Dennoch wird dabei nicht bedacht: Es sind immer ganz andere Personen, mit ganz anderen Spielweisen. Die Mannschaft von 1971 spielt nun mal nicht mehr...

Im Grunde gilt das auch für Musikbands: Die sind nicht immer nur die selbe Besetzung, sondern wechseln auch in ihrer Besetzung und feiern unterschiedliche Erfolge. Selbst wenn man sagt: "Ej! Die machen aber voll die geile Musik!", sage ich: "Die machen aber nicht nur voll geile Musik, sondern auch mal so richtig blöde Songs!" Daher verstehe ich nicht warum man Fan von einer Gruppe sein kann, die man nicht selbst beeinflussen kann; sondern mit ihren schlechten Seiten leben muss.

Nicht falsch verstehen: Das schließt nicht aus, dass eine Band gut Musik machen kann, aber es schließt für mich die Haltung "Kreisch-ich-will-ein-Kind-von-dir-mit-einem-Tatoo-weil-ich-14-bin" aus.

Zum Glück gibt es ja noch die Solo-Künstler oder Solo-Whatever. Die bleiben ja immer sich selbst treu, wie Madonna, oder machen keine Skandale, wie Michael Jackson... Ich denke die Lage ist klar, oder? Fest steht: Ich würde mich von nichts einem "Fan" bezeichnen, zu mindest nicht einer echten Person *hust*

Doch kann ich von bestimmten Personen beeindruckt sein. Wladimir Klitschko zum Beispiel. Habt ihr den Kampf gestern gesehen? Ich fand er sah ziemlich gelangweilt aus, während er so da rumtanzte und ein wenig verärgert, wenn sich sein Gegner geduckt hat um dem Haken auszuweichen.

Aber noch beeindruckender war eine Muskulatur. Die gut definierten Bauchmuskeln zeugen davon, dass der Kerl sein Gewicht hauptsächlich aus Muskeln und nicht aus Fett gewinnt. (Wissenseinschub: Definierte Bauchmuskeln kommen nicht primär aus unendlich vielen Bauchmuskelübungen, sondern aus einem kleinen Fettanteil, der diese zum Vorschein bringt) Dazu kommt noch die Breite von dem Kerl, die gut definierten Partien um die Brust... Sehr, sehr *puh*.

Wenn man an dieser Stelle sagt: Der Körper von Klitschko.... das darf mein Vorbild sein: Das verstehe ich und mache mit :)