Montag, 30. September 2013

Ich werd' alt...

... das muss es sein. Ich werde alt. Es liegt nicht daran das ich unbedingt mit dünnem Hemde durch die Gegend laufen musste oder mit die Kante gegeben habe oder ....

Jedenfalls bin ich krank. Irgendwie. Kopf dreht sich leicht. Körper ist leicht warm. Kopfschmerzen. Das ist doch scheiße. MANN! Warum? Warum? Warum?

Die letzten X Jahre: Nix. Jetzt: zweimal kurz hintereinander! Was soll das denn? Was nützt es mir schlanker zu sein, weniger, Muskeln zu haben - wenn man "ständig" krank ist? *wilde Flüche*

Wobei ich irgendwo gelesen habe, dass Kraftsport auf das ZNS gehen kann und damit das Immunsystem schwächt... Was ärgerlicher Schmarrn.

Freitag, 27. September 2013

Ich mache den Sport, der mir gefällt

Die Kommentare hier im Blog haben mich auf eine Idee für einen Artikel gebracht. Ursprünglich wollte ich schreiben, wie man es schaffen kann sportlich am Ball zu bleiben - aber dann habe ich mich entschlossen zu erzählen warum ich den Sport mache, den ich will und dran bleibe.

Ich mache den Sport, der mir gefällt
Am Anfang hatte ich richtig Lust mich sportlich zu betätigen. Es tut mir Leid: Ich bin keiner von denen, die aus rationalen Gründen Sport machen wollen. Das es auch das Übergewicht reduzieren könnte, wenn man denn die Ernährung anpassse, wäre auch ein bisschen ein Argument. Aber darum ging es nicht. Raus aus der Schule durfte ich jeden Sport machen, den ich wollte.
Frei von jedem Zwang sinnlos einen Sportkurs belegen zu müssen, mit irgendwelchen Sportarten, die ich nicht mag und zu einer Zeit, die ich lieber woanders verbringen wollte. Doch welchen Sport war die Frage. Da ich den Film "An jedem verdammten Sonntag" mag, dachte ich mir: Das könnte was sein, aber haderte da doch an mir. Ich wollte nicht abhängig sein von anderen oder im ständigen Wettbewerb wer nun schneller laufen kann oder besser tackeln - mal davon ab verstand ich Football auch nicht so wirklich.
Als zweites viel mir dann Fitnessstudio ein. Ich konnte mir richtig gut vorstellen Gewicht zu heben, rum zu brüllen und Schweißgebadet mit riesigem Oberkörper zu trainieren. Was man da nicht so alles denkt... Ich überlegte relativ lange was ich von den beiden Sportarten machen sollte. Klar, bei Football gibt es den Mannschaftsdruck regelmäßig zu kommen, allerdings trainierten die Kerle auch nur einmal in der Woche und im Sommer und Winter gar nicht. Dazu kam noch das der Verein bei uns nur draußen trainieren konnte - dies wiederum konnte ich als Ausrede nutzen um nicht hinzu gehen. ("Heuschnupfen", "Zu kalt")

Also entschied ich mich - in diesem Fall völlig rational - für das Fitnessstudio. Ich verabredete einen Probetermin, zum alles zeigen und so. Ich ging mit einem Kumpel hin, der auch Sport machen wollte, aber "nicht alleine". (Dazu später mehr) Mir gefiel es so gut, dass ich noch im Probetraining wissen wollte, wie weit ich gehen kann... Ich konnte für 4 Tage Muskelkater weit gehen und ging dann wieder hin.

Es ist deine Zeit
Den wohl wichtigsten Punkt habe ich sehr früh gelernt: Es ist schön, wenn jemand mir dir mit "sportelt", aber genauso gut kann dieser jemand auch eine Demotivation sein. Ich traf dort einen großen Glatzköpfigen Mann, der mit 140kg angefangen hatte und jetzt im Bereich 110kg bis 120kg Körpergewicht liegt. Ja das ist viel, aber an dem sind viele Muskeln :) Jedenfalls sagte er zu mir, als ich das erste Mal alleine da war sowas wie: "Es ist gut das du alleine da bist. Du willst ja was für dich machen." Genau das habe ich mir zu herzen genommen. Naja. Allerdings nicht so wie man sich das vorstellen würde.
Ich wollte einfach besser als mein Kumpel sein. Dieses "besser" bestand darin öfter zu McFit zu gehen als er. Inzwischen habe ich einen Vorsprung von 64. Irgendwann wird es zur Gewohnheit, lernt dort Leute kennen, bekommt Erfolge und es wird immer leichter regelmäßig da zu sein.

Eine Sache habe ich von Anfang an gemacht, ohne direkt zu bemerken das es wichtig und richtig ist: In einem Fitnessstudio kann dich niemand ablenken mit alltäglichen Problemen. Küche nicht sauber? Egal. Wäsche muss noch gewaschen werden? Egal. Tanken? Egal. Nerviger Nachbar? Egal. Das Gewicht dort sauber bewegen? Relevant. Nur eine Sache kann dich wirklich ablenken: Dein Handy. Sperre es weg. Sei nicht erreichbar, absolut gar nicht. Das sind meine 2 Stunden das Tages, wo mich jeder an die Füße fassen kann.

Irgendwas anderes ist effektiver? Na und?
Da kommt mir doch glatt noch ein Gedanke: Sicherlich gibt es Sportarten, die mehr Kcal verbrennen oder den Stoffwechsel ankurbeln, die besser sind in abc oder xyz oder die gerade Mode sind oder die total Out sind oder die total Sexistisch sind oder total Emanzipatorisch - ist das nicht sowas von egal. So was von egal? Es ist so egal was die Brigitte über diesen oder jenen Sport sagt! Wenn er keinen Spass macht, wird man nicht dran bleiben. Dann wird man auch das wieder in die Ecke werfen.
Ich wollte eigentlich nichts allgemeines schreiben, aber das sei mir erlaubt!

Mittwoch, 25. September 2013

Angeben... aber richtig

Wer es nicht weiß: In Fitnessstudios gibt es verschiedene Typen von "Sportlern" und man kann sie alle sehr schön in Klischees beschreiben - was ich an dieser Stelle nicht machen werden. Vielmehr werde ich davon erzählen, wie man richtig angibt (ohne durch den Raum zu brüllen: "Allahh guck ma her!")

Und das geht so:

  1. Lege dein Handtuch auf die Adduktionmachine (oder Abduktion, egal)
  2. Dann gucke dich um und erblicke eine extra 20kg Scheibe
  3. Frage die hübsche Frau*, ob sie die Scheibe braucht (Besondere Note hat dabei der Satz "Nee... ich würde den wahrscheinlich eh nicht hochkriegen")
  4. Nimm die Scheibe und setze zusätzlich auf die Machine **
  5. (Bemerke dabei wirklich nicht die Blicke, die dir verwundert folgen)
  6. Drücke das Gewicht zur Seite und mache dabei das übliche lockere Gesicht
  7. Empfange "überraschend": "Was?" und "Nie im Leben!" und "Oh mein Gott"
  8. Lache innerlich und mache weiter
Meine Mörderschinken haben zugeschlagen... das ich später mit der einbeinigen  Beinpresse beeindrucken konnte, ist inzwischen Standart :)

* Kennt ihr solche Situationen, in denen man "mehr" machen könnte; es aber aus einem Grund nichts macht?
** Kleiner Tipp dabei: Auf den schwarzen Plastikkopf hängen, nicht auf die Halterungsstange für die Gewichte; sonst kracht's runter

Dienstag, 24. September 2013

Huhn oder Ei?

Eigentlich bin ich ja nicht der Typ, der schnell wieder ein Neues Thema findet. Doch dies lies mir keine Ruhe. Plötzlich war es da, die Sucht nach Zucker. In hellster Heftigkeit. Kaum denkt man: Nächsten Monat knacke ich den Rekord und Bums!... Is nich.

Nehmen wir jetzt einfach mal an mein Körper brauchte da wirklich und es war keine Kopfsache. Denn sonst bin ich an dem Zeug eher vorbei gelaufen. Eine typische Szene alá "ich stehe vor dem Nutella-Fach und hadere mit mir selbst" kenne ich eigentlich nicht. Das Zeug wurde öfter bewusst wahrgenommen, aber nur zur Orientierung in dem umgebauten Supermarkt. (Ehrlich, sowas sollten die lassen!)

Also was sollte das? Tatsächlich war dann der Kommentar "Alles nur, weil du kein Gemüse isst!" (Siehe hier!) Ein kleiner Denkanstoß: Hat die bisherige Ernährung dazu geführt das ich krank wurde und der Körper durch den Zucker etwas ausgleichen musste ODER wurde der Körper krank (Wetter!) und hat das instiktiv ausgeglichen?

Bei beiden Reaktionen war es unausweichlich den Zucker zu essen. Vielleicht hätte auch eine andere Kcal-Quelle geholfen, aber meinem Körper war Zucker halt als effektivste Energiequelle bekannt und brachte mich dazu. Diese Zeilen sollen nicht klingen alá "Hilfe ich konnte nicht anders" und ich meinte es durchaus im letzten Artikel ernst, als ich sagte: Ich will wieder in die alten Gewohnheiten zurück.

Doch seltsam ist es schon. Denn urplötzlich habe ich a) wieder Energie durchzustarten b) wirklich keine Lust auf Nutella.
Ehrlich. Gestern beim einkaufen wollte ich mir ein neues Glas holen, da fiel mir ein das mir das Zeug ja eigentlich gar nicht schmeckte und ich die letzten Toasts eher runtergewürgt habe. Ob es wirklich so war, oder ob ich es mir nur vorstelle; sei die nächste Frage.

Ein Fakt kann ich allerdings aus der Anfalls-zeit ableiten: Es hat mich überhaupt nicht weitergebracht und hat meinen Instinkt für den Hunger und gesunde Sachen getrübt. Der Hungergeschmack ist flöten gegangen und nicht mehr so deutlich wie vorher und ich muss mich wieder daran erinnern anderen Nahrungsmittel den Vorrang zu geben, als Schokolade.

Jetzt werde ich mal genau drauf achten wie sich der Körper verhält. Ich hoffe es war tatsächlich nur eine einmalige Sache und der Körper hat sich selbst kuriert. Auf der anderen muss ich gucken ob es an der Ernährung lag, dass ich vielleicht krank wurde.

Damit ist die Brücke zum Kommentar geschlagen: Vielleicht zu wenig Vitamine, weil kein Gemüse?

Montag, 23. September 2013

Ich esse nicht nur kein Gemüse nicht

... sondern auch, zu mindest im Moment, nichts worauf man Stolz sein sollte. Die Bodybuilding-anmutend-ähnliche Ernährung, teilweise mit Kcal-Grenze, ist nicht nur aufgeweicht - nein; ich muss leider sagen: Sie war quasi den Monat nicht vorhanden.
Es sind mindestens 3 Nutella-Gläser und mehrere Packungen Weißbrot einem "plötzlichen" Schub unterkommen. Den wirklichen Grund dafür suche ich noch immer - vielleicht war es auch "too much", es ärgert mich dann schon doch. Quasi den ganzen September habe ich daran verloren - inklusive Gewichtszunahme. Für meinen Teil stempel ich das ab und sage mir: Diese Woche arbeite ich mich wieder langsam an das Ideal an, welches ich im Oktober wieder versuche zu treffen.
Das ist falsch formuliert; tut mir Leid. Ich werde es nicht nur versuchen. Ich werde, sofern ich die Wahl habe, mich für die guten Sachen entscheiden und die schlechteren weiter weg legen. Genauer heißt das: Weniger Industriezucker, mehr Protein.

"Wenn du die Nahrung ja gar nicht hin bekommst, kannst du ja gleich vergessen ins Fitnessstudio zu gehen", mag der eine oder andere sagen. Doch diesem möchte ich zwei Sachen sagen:
1) Dies ist nur eine faule Ausrede um alles niederzuschlagen. Das ist dämlich. Das regelmäßige erscheinen bei McFit beweist mir das ich ein Ziel habe, dass ich erreichen möchte - wenn es Rückschläge gibt: Na gut. (An dieser Stelle schreibe ich bewusst "erscheinen" statt "trainieren", da selbst ich manchmal nicht in Form bin... Ich kann ja mal demnächst einige Werte aufschreiben)
2) Meine Fortschritte sind vorhanden. Und das kräftig. Ich habe mich von Kleidergröße 5xl auf xxl (je nach Schnitt) runtergearbeitet. Ich glaube das selber kaum, aber ich sehe schon den deinen oder anderen Muskel, wenn ich in den Spiegel gucke. Beispielsweise den "Stiernacken" und den Oberschenkel. Daher halte ich es tatsächlich möglich, dass ich zwar "nur" ~10kg auf der Waage verloren habe, aber Kleidergrößen wie 30kg. Auch wenn es einigen nicht gefallen mag: Ich kann mich nicht "klein" vorstellen. Sobald ich mich als dünnen Mann vorstelle, kommt gleichzeitig der Gedanke: "Das sieht nicht gesund aus"...

Dienstag, 17. September 2013

Das erste Mal seit 1,5 Jahren

Da fällt mir doch glatt ein, dass ich darüber noch nichts schrieb: Das erste Mal seit 1,5 Jahren! Nicht was ihr jetzt zu denken vermagt.... Es geht um Sport. Um das Fitnessstudio um genau zu sein. Genau genommen um das erste Nicht-Da sein seit Anbeginn, was an mir lag und nicht an Vater Staat oder einer Frau. (Das hört sich jetzt mysteriöser an als es ist... aber das bleibt mein Geheimnis)

Ich. War. Krank. Wahrscheinlich bin ich es immer noch. Dies ist für den Moment egal. Ich war nicht bei McFit. Habe keine Gewichte gehoben. Habe mir keinen Muskelkater erarbeitet. Ja. Und es war gut. Ich saß natürlich nicht zu Hause rum, sondern war Geocaching. Dort bin ich durch die Pampa gestolpert und musste nach nur 3km abbrechen... Ein Schwindel trat ein. Gar nicht mal so gut, aber es bestärkte meine Entscheidung die ich getroffen hatte.

Zu Hause kaufte ich mir das neue AddOn von Civilization V und habe erstmal wieder gezockt, muss auch mal sein.


Freitag, 13. September 2013

Ich habe Schulter(blatt)

In letzter Zeit übertreibe ich es einfach. Ich habe Muskelkater in den Schultern, dem Rücken, der Brust und den Innenschenkeln. Das letzteres besonders unangenehm ist, könnten Frauen mit Reiterfahrung bestätigen - Männer müssen halt so lernen, dass es weh tut.

Im Moment sieht man zu mindest das Muskeltraining. Die Muskelmassen schaffen es doch tatsächlich die Fettmassen hochzudrücken und mir die eine oder andere "Form" zu geben - hierbei wurde ich schon auf meinem Stiernacken angesprochen. Das mag den einen oder anderen Abstrecken; aber ich packe das mal in die Kategorie: Endlich sehen andere Erfolge! Ich muss nur aufpassen, dass der Rest des Körpers nachzieht :)

Von der Essensfront ist allerdings nicht so was erfolgreiches zu vermelden: Dem Feind ist es gelungen heimlich Nutella in den Speiseplan zu schummeln... Dieser konnte allerdings Gläserweise vernichtet werden *hust* Naja. Stempeln wir das mal als ääh... "Carb-Loading" ab und versuchen das übrige Glas kontrollierter zu lehren. :)

Mittwoch, 11. September 2013

Die Ferse des Achilles

Nicht nur der gute Achilles hatte Probleme, damit sondern auch ich. Bis heute sind mit keine wirklichen Körperlichen Einschränkungen meines Körpers aufgefallen. Okay. Ich bin vielleicht nicht der schnellste und ich schwitze sehr schnell, aber an sich kann ich mit ihm gut Leben. Schmerzen, oder was man sonst oft von vielen Blogs liest, habe ich im Grunde gar nicht - Gott sei Dank! Möchte man sagen. Mit so jungen Jahren wie meinen soll das auch so sein.

Doch eine Sache hatte ich. ich hatte was mit der Achillesferse. Diese ist nämlich entzündet gewesen  - wegen Überbelastung. Allerdings hatte ich damit keine Schuld, sondern mein Sportlehrer, der unbedingt meine ich solle springen. Großes Kino. Idiot. Dadurch konnte ich sehr lange nicht ordentlich laufen. Aber sonst war nichts.

Auch spüre ich ich in meiner Umwelt kein Problem. Ich kann alles machen was ich will - ja richtig. Es gibt Gewichtsbeschränkungen bei gewissen Sachen. Nun sind Bunjee-Jumping oder das Fliegen an sich nichts für mich.

Ich verstehe nicht wirklich wie andere mit ihrer enormen Größe Probleme haben können (ich beziehe mich dabei auf Suddas letzten Eintrag) Ich HABE sie nicht, oder ich kenne es nicht anders. Kann auch sein.

Freitag, 6. September 2013

Innere Gelassenheit

Ich habe lange nichts mehr geschrieben. Dabei war doch Wiegetag! Aber ich möchte euch nicht mit meinen erfolgreichen Zahlen langweilen, sondern auf etwas eingehen, was ich nur sehr selten irgendwo zum Thema "Abnehmen" finde.

Im Buddhismus ist der wichtigste Unterschied zum Christentum die Anordnung der Seele (bzw Geist). Beim Christentum hat der Körper eine Seele. Im Buddhismus ist es anders herum. Der Geist hat einen Körper.

Meiner Ansicht nach ist das der entscheidende Punkt Wir denken/dachten immer: Wenn wir den Körper in Ordnung bringen, fühlen wir uns auch geistig besser. Entspannter, schlanker, fitter, schöner... Doch ich glaube es ist anders herum: Wenn wir unseren Geist in Ordnung bringen, zieht der Körper nach. Der Körper ist quasi ein Spiegel unserer Seele.

20, 30, 40 kg Übergewicht bekommt man nicht (nur) durch schlechte Angewohnheiten. Es ist eine Ansammlung von geistigen Bedürfnissen, die der Geist mit Hilfe des Körpers kompensieren will. Ignoriert man dies, wie es bei vielen Diäten der Fall ist, baut sich "Spannung" im Kopf/Geist auf, welches dann immer öfter zu Fressflashes führt und dadurch mehr Stress entsteht; was wieder rum die Seele belastet.

Ich versuche diese seelische Anspannung, welche ich seit Jahrzehnten rumschleppe, zu erkennen und abzubauen. Das versuche ich durch Kraftsport und durch Meditation. Zweiteres klingt sehr esoterisch, aber ich denke dies ist ein Weg erfolgreich in die Zukunft zu starten.

Wenn es nicht funktioniert, lass ich es. Aber ich habe es zu mindest probiert.